In Kriegen und Gewaltkonflikten sind Zivilpersonen und vor allem Frauen zunehmend Opfer von Gewalt.
In den militärischen Kampfeinheiten dienen wiederum hauptsächlich Männer. Diese Tatsache wird in der
öffentlichen Wahrnehmung jedoch reduziert auf eine stumpfe Gegenüberstellung: Männlicher Krieg und
weiblicher Frieden.
Tatsächlich aber entspricht die Wirklichkeit von Gewalt und Gewalterfahrungen nicht dieser
strikt bipolaren Rollenverteilung. Die Historikerin Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von
Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder
weit entfernt stattfindet.
Referentin: Prof.in Dr.in Claudia Kemper
Termin: Mittwoch, 04. März 2026 um 19.00 Uhr
Ort: Süsterkirche, Güsenstr. 22, 33602 Bielefeld
ohne Anmeldung und kostenfrei